Warum es bei mir keine Ernährungstips geben wird

Es ist Spiel mit dem Feuer, was viele Anbieter betreiben. Eine gefährliche und traurige „Entwicklung“, oder nennen wir es mal ein beginnender „Hype“, der gut gemeint ist, aber ein Spiel mit dem Feuer ist.

Mein Trainingsplan ist für Mamas, damit sie ohne zu übertreiben ein “Home-Workout” machen können. Etwas für sich und den Körper, ohne dabei schadend zu werden. Doch ich distanziere mich klar vor jeglichen Ernährungstips.

Mein Trainingsplan von einer Mama, für Mamas

Es ist mein Herzblut und mir ein großes Anliegen, ohne dass ich irgendjemanden in irgendeine Pathologie treibe…

Der Trend ist unübersehbar. Es werden überall, die ultimativen Tipps gegeben, wie man schlank und schön wird. Wie man am schnellsten abnimmt und das am Besten „ohne Diät“.

Mamas kurz nach der Geburt, werden motiviert und sogar die unsportlichsten Sportmuffel, können mitmachen und werden ihren inneren Schweinehund besiegen können. Das klingt alles wunderbar und auch ich würde (vermutlich) darauf reinfallen. Es werden „Vorher-Nachher Fotos“ gezeigt, die motivierend sein sollen. Fotos von erschlankten Frauen, mit Muckis, dass Heidi Klum vor Neid erblasst.
Für den Einen wird das motivierend sein („wenn das die kann, kann ICH das auch“), aber für den Anderen ist das der krankmachende Todesstoss. All dies erlangt durch ein „ nicht ganz so medizinisch korrektes Sportprogramm“ und einer „Diät freien“ Ernährung- übrigens oft auch inklusive Rezeptideen („Diät frei“).

Was heißt denn überhaupt „Diät“? Das Wort „Diät“ kommt vom griechischen „diaita“ und bedeutet „Lebensführung/Lebensweise“. Die „Diätetik“ beschäftigt sich demnach mit der „richtigen Ernährung und Lebensweise“ eines Menschen, die zur Gewichtsreduktion (oder Zunahme) führt. Was machen also diese im Internet kursierende Pläne? Eine Diät par excellence… Nicht mehr und nicht weniger!

Ich weiß, was es heißt den ganzen Tag nur einen Gedanken zu haben. Das Essen! Oder besser: Das „Nichts Essen“

Ich weiß was es heißt, sich täglich auf die Waage zu stellen und bei jedem zugenommenen Gramm, in eine Depression zu fallen.Ich weiß was es heißt, täglich vor dem Spiegel zu stehen und sich trotz deutlichem Untergewicht, zu dick zu fühlen. Ich weiß, was es heißt Abends ins Bett zu gehen, mit knurrendem Magen und einem schlechten Gewissen, weil man (aus Schwäche) zwei Äpfel gegessen hat. Ich weiß, was es heißt, keine GLobuli nehmen zu wollen, weil sie aus Zucker sind und man dadurch zunimmt. Ich weiß was es heißt, bei einer Beratungsstelle neben einer weinenden Mutter zu sitzen, die Angst hat, dass ihr Kind an dem massiven Untergewicht stirbt. UND ich weiß was es heißt, Lobhymnen und Komplimente zu hören, dass man so toll ist, weil man abgenommen hat.

Und jetzt kommen wir zum erschreckenden und gefährlichen Punkt

Erkennt an diesen Trends denn niemand die Gefahr, die sich dahinter birgt? Das Vergleichen, das Loben, der „Zwang“ zu posieren und dann viele LIKES zu bekommen? In Null- Komma- Nichts, ist man in dem gefährlichen Strudel der Magersucht, geschürt durch ermunternde Kommentare und dem unnötigen Drang sichtbare Muskeln zu haben. Aber nein, es ist ja alles „Diät frei“ und ohne Zwang.

Der gesunde Körperfettteil einer Frau (25J – 40J) liegt bei ca 22,5 Prozent. Bei 12- 14 Prozent Körperfett, sieht man erst die erstrebenswerten Bauchmuskeln. So ein geringer Körperfettanteil kann sich aber massiv auf Organe und CO auswirken. Es stimmt schon, es schaut beeindruckend aus. Und die Frauen nehmen offensichtlich auch ab, aber bei aller Ehre, nicht „Diät frei“… Nein! Diesen Trend mach ich nicht mit.

Mir geht es in meinen Trainingsplänen um die Gesundheit der Frau. Ich möchte nicht der Grund für Essstörungen und Beckenbodenschwächen sein. Sondern ich möchte den Frauen eine gesunde Sportart zeigen, die nebenbei den Körper formt.

Deswegen gibt es bei mir keinen Ernährungsplan, sondern NUR Rezeptideen, die von euch kommen. Denn eigentlich weiss ja JEDER, was Fettpolster macht…oder?

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